Fest Kirchenpatronin heilige Margaretha

Von strahlendem Sonnenschein unterstützt, feierte die Pfarrei am Sonntag 10. Juli das Fest ihrer Kirchenpatronin der heiligen Margaretha. Die Kirchenpatronin Margaretha von Antiochia war die Tochter eines heidnischen Priesters und wurde von einer christlichen Amme erzogen. Trotz Folter und Gefängnis blieb sie dem christlichen Glauben treu. Ihrem Leben wurde durch Enthauptung ein Ende gesetzt. Margaretha gehört  zu den 14 Nothelfern und zählt mit Barbara und Katharina von Alexandria zu den beliebten „drei heiligen Madeln.“

Während dem feierlichen Einzug mit Pfarrer Issac und Ministranten sang der Kirchenchor; Komm jetzt ist die Zeit, wir beten an. Pfarrer Issac begrüsste anschliessend mit freundlichen Worten die Gottesdienstbesucher  und besonders die Pfadfinder, die für ihre kommende Lagerzeit noch gerne den Reisesegen mitnehmen wollten.

 

Wer ist mein Nächster? Das Evangelium mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter lud zum Überlegen, Nachdenken und Nachahmen ein. Der Nächste ist wohl der, der meine sofortige und uneingeschränkte Hilfe nötig hat. Dabei darf die Hautfarbe, das Aussehen oder der nicht so Sympathische kein Hindernis sein, zu helfen. So erläuterte Pfarrer Issac in seinem Predigtwort das verkündete Evangelium. Heilige Margaretha hilf uns, auch so zu handeln und nicht wegzuschauen, wenn jemand auf welche Art und Weise auch immer, unter „Räuber“ gefallen ist.

Pfadfinderleiterinnen trugen die Fürbitten vor, wobei für die jungen Leute, alte, kranke Menschen und um Stärkung der Familien gebetet wurde. Auch der lieben Verstorbenen, besonders der verstorbenen Seelsorger der Pfarrei wurde gedacht.

Ansprechende Lieder, gesungen vom Kirchenchor und Lieder aus dem Liederbüechli zusammen mit den Gläubigen, liessen den Festgottesdienst zu einem Erlebnis werden.

Pfarrer Issac erteilte am Schluss den Reisesegen und wünschte den Pfadfindern eine gute, Lagerzeit mit toller Kameradschaft und vielen schönen Erlebnissen.

Allen Anwesenden wünschte er auch eine schöne, erholsame Ferienzeit ob zu Hause oder in der Ferne.

Maria Hermann