Eltern/Kind Nachmittag der Erstkommunikanten

Am Samstag 18. März glich der Pfarrsaal einer einzigen Bastelstube. Die Erstkommunikanten mit ihrer Katechetin Agnes Müller, Pfarrer Issac, Eltern, Gotte oder Götti arbeiteten gemeinsam auf den Kommenden Weiss Sonntag hin.

An drei Ateliers wurde geschnitten, gefaltet, geklebt und aus der Küche duftete es bald auch nach Gebackenem. So wurden für das Thema; Ich bin der gute Hirte, an einem Tisch Schafe für die Kirchenbank Reservationen gemacht.

Schon konnte zum nächsten Atelier gewechselt werden, wo jeder Erstkommunikant seinem persönlichen Holzschaf liebevoll ein braunes, weisses oder schwarzes Wollkleid anzog. Auch der Altar braucht am Weiss Sonntag eine passende Dekoration. Am dritten Tisch lagen grosse Buchstaben bereit, die verschieden farbig überklebt wurden. Bunt farbig wird dann am Weiss Sonntag am Altar zu lesen sein; Der Herr ist mein Hirt.

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Und zudem duftete es den ganzen Nachmittag über fein aus der Pfarrsaalküche. Immer wieder andere Kinder formten unter kundiger Anleitung Schafe aus Hefeteig und die Rosinen gaben den Kunstwerken noch das passende Gesicht.

Zu guter Letzt durfte auch der selbst ausgeschnittene und geklebte Gebetswürfel nicht fehlen. Arbeiten hat durstig gemacht und der Hunger war auch nicht weit. So musste eine „Stärkung“ zwischendurch einfach sein. Feiner Zopf, Äpfel und Getränke gaben wieder Kraft und Energie zum weiter arbeiten.

Die Gebetswürfel und die gebackenen Hefeschafe brachte man für den anschliessenden Gottesdienst in die Kirche. Pfarrer Issac begrüsste auch die Erstkommunikanten in diesem Gottesdienst und Erstkommunikanten trugen die Erbarmungsbitten vor.

Von der Frau am Jakobsbrunnen erzählte das Evangelium und Pfarrer Issac befasste sich noch im Predigtwort damit. Wie Jesus die Frau am Jakobsbrunnen bat, ihm zu trinken zu geben, so haben auch wir manchmal Durst nach Glück, Freude, Wärme, Angenommen sein und Liebe.

In den Fürbitten baten Erstkommunikanten und eine Mutter u. a.um hinein wachsen können in den Glauben, sowie um eine Pfarrgemeinschaft in der man sich wohlfühlen kann.

Am Schluss des Gottesdienstes segnete Pfarrer Issac die Gebetswürfel und die Hefeschafe. Pfarrer Issac dankte dann auch den Erstkommunikanten für ihre motivierte Mitarbeit den ganzen Nachmittag über. Mit sichtlichem Stolz trug nach dem Gottesdienst jeder Erstkommunikant „sein“ Schaf und „seinen“ Gebetswürfel heim zu sich nach Hause.

Maria Hermann-Bürgler