Osternachtsfeier vom Samstag, 15. April 2017

Nach einer strahlend schönen und warmen Karwoche hatte dann das Wetter auf Karsamstag Abend umgeschlagen. Es gab kühlere Temperaturen, zum Osterfeuer das brennen sollte, musste der ersten Regentropfen und des aufkommenden Windes wegen, Sorge getragen werden. So hatte der Feuermeister gut zu beobachten, wie viel und was an Brennmaterial  zumutbar ist.

Pfarrer Issac, Diakon Daniel Blättler mit der Osterkerze, Ministranten und viele Gläubige versammelten sich beim Osterfeuer. Vom gesegneten Osterfeuer wurde dann die Osterkerze entzündet und die Prozession begab sich nur in die von der Osterkerze erhellte Kirche. Das dreimal gesungene: „Licht Christi“ liess spüren, dass das Karfreitagsdunkel nun endgültig der Auferstehung weichen muss.

Wenn dann die Kirche erhellt wird, die Orgel jubiliert, die Ministranten läuten, die Glocken die Osterbotschaft in die Pfarrei hinaustragen und das Gloria gesungen wird, dann ist endgültig Osterjubel und Osterfreude angebrochen. Ihr seid mit Christus auferweckt, das ist unsere Würde und unsere Berufung. Öffnen wir die Herzen, damit wir immer mehr erlöste und österliche Menschen werden, sagte Pfarrer Issac in seinem Predigtwort. Die Taufgelübte Erneuerung und mit anschliessender Taufe von Laura beeindruckte und erinnerte an das eigene Getauft sein. Am Schluss des feierlichen Gottesdienstes segnete Pfarrer Issac zwei Körbe Ostereier für das anschliessende „Eiertütsche.“ Nach dem gesungenen: „Gehet hin im Frieden, Alleluja, wurde in den Pfarrsaal hinüber gewechselt.

In lockerer Atmosphäre konnten dort die Eier „getütscht“ werden und bald sah man, dass die Anzahl Eier kleiner wurde, dafür deren Schalen immer mehr zunahm.

Ostern, Auferstehung, auch auf diese Art feiern, verbindet und lässt die Pfarrei gemeinschaftlich zusammen wachsen.

Maria Hermann-Bürgler

Fotos