Rickenbach Pfarrei. Pfarreiwallfahrt am 6. September 2017


Am Mittwoch 6. September lud der Rickenbacher Pfarreirat zur alljährlich stattfindenden Pfarreiwallfahrt ein.

Aus Anlass 600 Jahre Bruder Klaus wagte der Pfarreirat ein Experiment und hatte ebenfalls die Pfarreien des Michelsamtes zur Teilnahme eingeladen.

Aus dem gleichen Anlass wurde diese Wallfahrt auch mit der Luzerner Landeswallfahrt verbunden.

Ab 7.30 Uhr machte der Hüsler Car an verschiedenen Einstiegsorten Halt, um die Wallfahrer einsteigen zu lassen.

In der vollbesetzten Sachsler Kirche erwarteten die Wallfahrer des Michelsamtes zusammen mit den Wallfahrern des Kantons Luzern nun den Einzug der Luzerner Landesregierung.

Zu Beginn des Gottesdienstes wurde die grosse, in die Kirche getragene Kerze mit dem Luzerner Wappen endzündet.

Den Festgottesdienst umrahmte feierlich der Kirchenchor St. Johannes aus Luzern. Der Chor sang die eindrückliche Bruderklausen Messe, die nur das Bruderklausen Gebet; Mein Herr und mein Gott, in verschiedenen Vertonungen beinhaltete.

 

Die Sehnsucht nach dem Eins sein mit Gott, beleuchtete der Solothurner Festprediger Generalvikar  Markus Thürig in seinem Predigtwort.

Nach der Festmesse versammelten sich die Pilger zur Teilnahme am Fussmarsch aufs Flüeli. Mit Pilgerleiter Hans Schelbert Gemeindeleiter Oberkirch wurde dabei der schmerzhafte Rosenkranz gebetet. Hans Schelbert verstand es hervorragend, zwischen den einzelnen Rosenkranzgeheimnissen tiefsinnliche Worte zum Thema Bäume und ihr Wachstum einzuflechten. Von der Wurzel, über das Wachstum der Äste, bis hinauf zu Krone, wurde der Baum auch zum Symbol für unser Leben. Geerdet sein um wachsen, reifen, Früchte, Schatten, Schutz, Freude spenden zu können. Zuoberst die Krone gegen den Himmel, die es auch nur geben kann, wenn die Baum Wurzeln stark und tief in der Erde gründen.

Im Flüeli erwartete der Trachtenchor Luthern und zwei Schwyzerörgeli Frauen die Ankommenden. Der Regenschirm wurde jetzt auch nicht mehr gebraucht, um die Andacht zu beeinträchtigen. Da berühren sich Himmel und Erde, sangen die Gläubigen mit dem Trachtenchor zusammen. Das vom Trachtenchor gesungene Schlusslied, Dankbarkeit  und Schwyzerörgeli Musik entliessen die Pilger zum wohlverdienten, vom Kanton spendierten Apero und anschliessenden, individuellen Mittagessen.

Nochmals eine vollbesetzte Sachsler Kirche gab es bei der Schlussandacht am Nachmittag.

Mit vielen freudig/tiefsinnigen Wallfahrt Erlebnissen wurde anschliessend der „Michelsämter“ Car wieder bestiegen um wohlbehalten in den Alltag zurück zu kehren.

Grossen Dank an Monika Meyer, Beatrice Schmid und Christian Rölli für das organisieren und durchführen dieser Wallfahrt.

Maria Hermann - Bürgler