Jubiläumsgottesdienst zu 150 Jahre Arenberger Dominikanerinnen.

(zvg) Mit unerschütterlichem Gottvertrauen gründete die Rickenbacherin Josefa Willimann von der Holderstud vor 150 Jahren  die Ordensgemeinschaft der Arenberger Dominikanerinnen.

Im Jubiläumsgottesdienst in der Pfarrkirche Rickenbach wurde am Freitag 18. Mai um 19.00 Uhr Mutter Cherubine Willimann, dieser grossartigen, wie ebenso demütig/bescheidenen Frau gedacht.

Zu diesem Festgottesdienst waren die Generalpriorin Schwester M. Scholastika Jurt, auch eine ehemalige Rickenbacherin und andere Arenberger Mitschwestern angereist.

Froh die Stunde, froh der Tag, sang das Singchörli unter der Leitung von Berta Muff mit Orgelbegleitung von Henrik Rihm beim feierlichen Einzug in die Kirche.

 

P. Wilhelm Germann vom Kloster Baldegg stand dem Festgottesdienst als Hauptzelebrant vor. Nach der Gottesdiensteröffnung durch P. Wilhelm richtete Schwester M. Scholastika Jurt liebe Begrüssungsworte an die Mitkonzelebranten, ihre Mitschwestern, und alle Gottesdienstteilnehmer. Schwester M. Scholastika freute sich sichtlich, hier in der Kirche des Heimatdorfes der Gründerin, zu feiern was vor 150 Jahren seinen Anfang nahm.

Im Predigtwort sprach P. Wilhelm von der Berufung und in den von verschiedenen Personen vorgetragenen Fürbitten wurde alles, auch die Zukunft des Klosters Rickenbach vor Gott getragen.

Das gesungene Vater unser wurde von Schwester Monika Maria, vor dem Altar mit andern Frauen zusammen mit Gesten sehr eindrücklich dargestellt.

Nach dem Schlusssegen erfolgte der feierliche Auszug aus der Kirche zum Taufstein, der im Pfarrgarten steht. Das ist der Taufstein der bei der Taufe von (Josefa) Mutter Cherubine Willimann in der damaligen Rickenbacher Kirche stand. Schwester M. Scholastika Jurt sprach beim Taufstein ein Gebet und die Gläubigen durften die Einmaligkeit dieses Augenblickes auf sich wirken lassen.

Der Kirchenrat hatte dann zum anschliessenden Apero in den Pfarrsaal eingeladen.

Freudig wurde auf dieses einmalige Fest angestossen. Liebe bekannte Gesichter, auch von Schwestern die einmal im Koster Rickenbach gelebt hatten, wurden dabei begrüsst.

Erinnerungen ausgetauscht, z. B. über die Orchideenpracht einer Schwester.

Es war ein einmaliges Jubiläum, zu verdanken der gesundheitlich nicht auf der Sonnenseite gestandenen, aber mit viel Gottvertrauen im Herzen, (Josefa) Cherubine Willimann.

Was mich nicht umwirft, das macht mich stark. Oder mit Gott zusammen ist nichts unmöglich.

                                                                                         Maria Hermann - Bürgler