Fronleichnam bei schönstem Wetter.


Einmal mehr meinte es Petrus gut und liess am Fronleichnam Morgen, 31. Mai die Sonne strahlend scheinen.

Fleissige Hände hatten für den Festgottesdienst auf dem Schulhausplatz alles bereitgestellt.

Die Erstkommunionkinder trugen zum letzten Mal das Weisssonntagskleid, um dann bei der Prozession ihre Blumen vor der Monstranz auszustreuen.

Die Fahnendelegationen trafen ein und gaben dem Gottesdienstplatz ein farbenfrohes, eindrückliches Bild. Ebenso umrahmte einmal mehr die Musikgesellschaft Harmonie den Festgottesdienst, wobei sie die gesungene Schubertmesse begleiteten.

Pfarrer Issac richtete liebe Begrüssungsworte an die Anwesenden. Er freute sich, hier auf dem Schulhausplatz mit den Gläubigen zusammen die Fronleichnamsmesse feiern zu dürfen.

 

Wohin soll ich mich wenden, erklang als Einstimmungslied und Erstkommunikanten trugen anschliessend die Erbarmungsbitten vor. Jesus sagte beim Abendmahl zu seinen Jüngern; Das ist mein Leib, das ist mein Blut, tut dies zu meinem Andenken, so lautete das Evangelium. In diesem Sinne war dann auch das Predigtwort von Pfarrer Issac. Fronleichnam ist das Dankesfest für das Geschenk der heiligen Eucharistie. In diesem Stück Brot macht sich Gott klein, um uns Menschen nahe zu sein. Er macht sich so klein, dass wir ihn in uns aufnehmen können. Was wir anschliessend in der Prozession durch die Strassen tragen, ist der Leib Christi. Es ist ein Manifest und ein Zeugnis für unseren Glauben. In den Fürbitten legten Erstkommunikanten die vielfältigen Anliegen auf den Altar.

Schon bald einmal formierte sich dann, angeführt von den Fahnendelegationen und der Musikgesellschaft Harmonie die Prozession Richtung Kirche. Es folgten der Baldachin mit der von Pfarrer Issac getragenen Monstranz, und davor die blumenstreuenden Erstkommunikanten.

Viel Gläubige machten dann die lange Prozession vollständig.

Nach dem feierlichen Schlusssegen in der Kirche lud der Kirchenrat zum Apero in den Pfarrgarten ein. So farbenfroh wie der Gottesdienst und die Prozession waren, fast so farbenfroh präsentierten sich auch die Aperotische. Bunte aufgesteckte Fruchtstängel, einladende Gemüsebecher mit Dipinhalt und allerlei Nuss und Chips Knabbereien konnten genossen werden.

An diesem Apero wurde als Überraschung der scheidende Kirchmeier Hans Furrer öffentlich verabschiedet. Gerade heute am 31. Mai sei sein letzter, offizieller Amtstag als Kirchmeier, sagte Kirchenratspräsident Erwin Schmidlin in seiner Laudatio. Fast 23 Jahre habe sich Hans als Kirchmeier mit grossem Engagement, vielseitigem Fachwissen, auch was es in und um die Kirche herum zu tun gab, eingesetzt. Pfarrhaus, Pfarrsaal und andere Renovationen konnten unter der „Stabführung“ von Hans Furrer zu guten Abschlüssen geführt werden. Doch hinter jedem Mann mit so viel Herzblut, steht eine ebenso starke Frau, sagte Erwin weiter. So durfte auch Alice Furrer – Hüsler den grossen Dank des Kirchenrats im Namen der Kirchgemeinde entgegen nehmen.

Sichtlich gerührt, bedankte sich Hans Furrer bei seinen Ratsmitgliedern für die langjährige gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Ebenso dankte er auch dem Kirchgemeindevolk, fühlte er sich auch hier stets wohlwollend getragen.

Ein grosse Danke sprach anschliessend Erwin Schmidlin auch noch dem scheidenden Rechnungsrevisor Andreas Boog aus.

Vor dem Rechnungsrevisor hatte  Andreas Boog auch schon etliche Jahre im Kirchenrat mitgewirkt. Mit einem Dankespräsent und grossem Applaus wurden Hans Furrer, seine Frau Alice und Andreas Boog nun endgültig aus ihren Kirchenrat und Kirchgemeinde Diensten und Ämtern entlassen.

                                                                                      Maria Hermann – Bürgler.